Ich wurde 1984 geboren und verbrachte die prägenden Kindheits- und Jugendjahre in Sulz im Wienerwald, einem kleinen Dorf in Niederösterreich. Nach der Volksschule besuchte ich zwei Jahre die Hauptschule in Hinterbrühl, bevor ich an das wirtschaftskundliche Realgymnasium mit biologisch-chemischem Schwerpunkt in Mödling wechselte, wo ich auch maturierte. Nach dem Zivildienst bei der lokalen Rettungsorganisation übersiedelte ich für mein Studium der Physik nach Wien.

Neben dem Studium an der Universität Wien besuchte ich vertiefende Vorlesungen in Mathematik und lernte im Selbststudium programmieren. Um finanziell unabhängig zu sein, arbeitete ich mehrmals als Tutor und betreute jüngere Kollegen. In meiner Diplomarbeit befasste ich mich mit effizienter und kostengünstiger Integration von Windkraft und Sonnenenergie ins bestehende Stromsystem. Dadurch lernte ich die Elektrizitätsbranche gut kennen.

Seither arbeite ich im Biomasseheizwerk in meinem Heimatdorf - eine der ältesten Anlagen in Niederösterreich, die aufgrund ihres prototyp-artigen Aufbaus viel Hands-on-Mentalität erfordert. Das Heizwerk als (sehr kleine) Industrieanlage, die Kontakte mit den Lieferanten und die Kenntnis der Energiebranche sind wichtige Erfahrungen, um wirksame und realistische Maßnahmen gegen die Klimakrise zu entwickeln.

In der Freizeit programmiere ich gerne für Freie-Software-Projekte. Unter anderem habe ich die Linuxunterstützung für den ersten leistbaren Open Hardware Laptop zusammengestellt. In letzter Zeit bin ich mehr in der Rolle, die Arbeit anderer Leute korrekturzulesen, anstatt selbst Code zu schreiben.

Als jemand, der selbst eine etwas untypische Bildungslaufbahn hinter sich hat, ist mir bewusst wie sehr uns unser Schulsystem formt. Daher interessiere ich mich auch besonders für Fragen der Bildungs- und Wissenschaftspolitik.

Ich bin gerne zu Fuß unterwegs - sowohl im Alltag als auch zur Erholung in der Natur.